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MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe)

Unsere Leistungen

  • Erkundung von MKW im Rahmen einer Gebäudeschadstoffuntersuchung
  • Probenahme und Analytik von Mineralölkohlenwasserstoffen
  • Erstellen eines Schadstoffkatasters

Informationen zu MKW

Grundlagen zu Mineralölkohlenwasserstoffen

Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) sind Bestandteile des Erdöls, welche durch Destillation in unterschiedliche Fraktionen unterteilt werden. Die einzelnen Fraktionen werden als Benzin, Kerosin, Dieselöl, Heizöl, Schmierstoffe oder Paraffin verwendet. MKW sind nur geringfügig wasserlöslich, brennbar und teilweise sogar leicht entzündlich. Im Boden besitzen sie eine große Mobilität und können zu erheblichen Grundwasserverunreinigungen führen.

Verunreinigungen, hauptsächlich durch Handhabungsverluste und Leckagen, finden sich vor allem in Werkstätten und hydraulischen Maschinen.

Gesundheitsgefahren durch MKW

Von MKW geht in der Regel keine direkte, akute Gesundheitsgefahr aus; sie sind in erster Linie bei Rückbau und Entsorgung relevant. Hohe Belastungen müssen jedoch im Einzelfall bewertet werden.

Erkundung und Probenahme

Für die Ermittlung einer MKW-Belastung der Bausubstanz eignen sich Materialproben. Je nach Art und Umfang der Probenahme sollte ein Arbeits- und Sicherheitsplan gem. TRGS 524 erstellt werden, der eine Gefährdungsbeurteilung der Probenahme und ggf. erforderliche  Schutzmaßnahmen enthält.

Bewertung

Bei nutzungsbedingt verunreinigter Bausubstanz, beispielsweise ölverschmierte Betonböden, sind die MKW-Gehalte der Bodenplatte zu erheben und zu bewerten. Ob Material verwertet werden kann oder entsorgt werden muss, ergibt sich aus den Grenzwerten der Länderregelungen der LAGA und der Deponieverordnung.

Bewertungsgrundlagen für die Entsorgung

  • LAGA M 20
  • Deponieverordnung
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